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© André Kempner

Die Leipziger Dozent*innen treten gewohnt satirisch und sichtbar auf, um auf ihre seit Jahrzehnten schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
Sie wissen: Wir müssen reden.
Die Leipziger Volkszeitung berichtet.
Auch Bildung, Wissenschaft und Forschung von ver.di.

In allen Medien, aktuell in der Sendung FAKT, wird es seit einigen Jahren immer wieder dargestellt, diverse Dozent*innen-Initiativen aus ganz Deutschland stehen mit den zuständigen Politikern im Gespräch. Für die Weiterbildung steht aber immernoch kein Geld zur Verfügung. Gewerkschaften und Deutscher Volkshochschul-Verband weisen beide darauf hin, dass die Erwachsenenbildung deutlich zu kurz kommt. Lediglich EINEN Prozent des Bildungsetats möchten sie gerne in der Weiterbildung sehen. Davon sind alle Bundesländer weit entfernt. Und die Dozent*innen? Die leisten weiter ihren wichtigen Bildungs- und Integrationbeitrag im Auftrag des Staates zu unverhältnismäßig schlechten Bedingungen. Dann Frohe Weihnachten!

columbia strikeAm Columbia College in Chicago unterrichten circa 1.200 part-time adjuncts, Lehrende ohne Anstellung, ähnlich wie die Lehrbeauftragten an deutschen Hochschulen. Am 22.11. hat eine von der Part-Time Faculty Association einberufene Versammlung zu einem Streik am 29. und 30. November 2017 aufgerufen. Die Verwaltung  will die Verträge, die im vergangenen August ausgelaufen sind, mit neuen ersetzen, in denen die bei dem vorigen Vertragsabschluss erkämpften Verbesserungen abgeschafft werden sollen. Zudem verweigert die Verwaltung eine Aufnahme ernsthafter Verhandlungen. Mehr dazu hier.

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Freitag, der 17.11.2017 war ein “schwarzer Freitag” am Goethe-Institut: Um ihren Unmut gegen die geplanten Verschlechterungen am Goethe-Institut auszudrücken, kamen zahlreiche MitarbeiterInnen schwarz gekleidet zur Arbeit. Beteiligt hatten sich die Goethe-Institute in Berlin, München, Mannheim, Düsseldorf, Schwäbisch-Hall und Frankfurt. Ralf Pauli beschreibt in der taz, woran sich der Ärger konkret entzündet.

WTD2017_final_ENMit dem Weltlehrertag der UNESCO haben am 5. Oktober Lehrkräfte in Berlin und Köln daran erinnert, dass die Empfehlungen über den Status und die Arbeit der Lehrer der ILO und der UNESCO für sie nicht gelten: “Wir verdienen im besten Fall nur halb so viel wie angestellte Lehrer*innen an öffentlichen Schulen und haben keine oder nur eine geringe soziale Absicherung.”

Bericht aus der Kölnischen Rundschau

Die Berichte Read More →

Goethe-Institut und Deutsche Rentenversicherung haben sich geeinigt – zu Lasten der Honorarkräfte. Zum Bericht in der Berliner Morgenpost

Was das genau bedeutet, wird in der Berliner Zeitung klar gemacht, nämlich: Apartheid am Goethe-Institut.
Auch die Frankfurter Rundschau berichtet.

Das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte schreibt einen Offenen Brief.
Die Deutsche Welle kommentiert.

 

Aus der Solidaritätsadresse der Hamburger Lehrkräfte vom Februar 2017:
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Liebe KollegInnen vom Goethe-Institut,

ihr seid aufgebracht und demonstriert und ihr habt dabei unsere volle Solidarität, denn das, was das Goethe-Institut mit euch macht, ist ein Riesenskandal!!

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