David N. Koch

© David N. Koch

Die Sparvorschläge des Düsseldorfer Oberbürgermeisters sind eine Zumutung für Bildung und Weiterbildung. Die Begründung allerdings verschlägt einem die Sprache.
Lassen wir das so stehen? Nein!

Freie Lehrkräfte an der VHS Düsseldorf wehren sich in einem Offenen Brief gegen die Herabwürdigung ihrer Arbeit.
Die Rheinische Post dazu.
In den Pressemitteilung von GEW Düsseldorf und ver.di wird der Protest der VHS-Dozent*innen ausdrücklich unterstützt.
Ebenso protestiert die Bezirksschülervertretung, wie auch die Rheinische Post berichtet.

Was innerhalb des letzten Jahres in Düsseldorf passiert ist:

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 22. Februar über die ungleiche Bezahlung der Lehrkräfte an der VHS Düsseldorf.

DozentInnen der Düsseldorfer VHS demonstrieren anlässlich der Ratssitzung am 15. Dezember 2016. Die Rheinische Post berichtet.

Der Stadtverband der GEW Düsseldorf gibt eine Stellungnahme zum Haushaltsentwurf 2017 ab.

Eine beeindruckende Geste kommt von der BezirksschülerInnenvertretung Düsseldorf, die die VHS-Lehrkräfte in ihrer Forderung nach gleicher Bezahlung mit einem Solidaritätsbrief unterstützt.

Anlässlich des 6. Deutschen Weiterbildungstags am 29. September hatte der Arbeitskreis Honorarlehrkräfte der GEW-Düsseldorf bereits mit einem Info- und Proteststand auf die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte hingewiesen: „Dozent*in sein muss man sich leisten können – Altersarmut inklusive“

Eine Dozentin der VHS Düsseldorf schreibt zum inakzeptablen Ratsbeschluss:

„Es ist traurig, dass eine so traditionsreiche und wichtige Einrichtung wie die Volkshochschule von der Stadt kaputtgespart wird. Schon jetzt wandern langjährig mit der VHS verbundene Dozentinnen und Dozenten ab, denn die Aussicht, dass das Honorar innerhalb der kommenden vier Jahre um jeweils einen Euro pro Jahr erhöht werden soll, so dass wir im Jahr 2020 dann wahrhaftig bei 25,-  pro Unterrichtsstunde angelangt sein werden, ist der blanke Hohn.
In Köln dagegen ist für 2017 eine Honorarerhöhung auf 35,- € beschlossen worden – für alle Dozentinnen und Dozenten im Bereich Deutsch als Fremdsprache und für all diejenigen Lehrkräfte, die in anderen Bereichen als arbeitnehmerähnlich Beschäftigte tätig sind. So geht es also auch!“

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