
© André Kempner
Die Leipziger Dozent*innen treten gewohnt satirisch und sichtbar auf, um auf ihre seit Jahrzehnten schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
Sie wissen: Wir müssen reden.
Die Leipziger Volkszeitung berichtet.
Auch Bildung, Wissenschaft und Forschung von ver.di.
In allen Medien, aktuell in der Sendung FAKT, wird es seit einigen Jahren immer wieder dargestellt, diverse Dozent*innen-Initiativen aus ganz Deutschland stehen mit den zuständigen Politikern im Gespräch. Für die Weiterbildung steht aber immernoch kein Geld zur Verfügung. Gewerkschaften und Deutscher Volkshochschul-Verband weisen beide darauf hin, dass die Erwachsenenbildung deutlich zu kurz kommt. Lediglich EINEN Prozent des Bildungsetats möchten sie gerne in der Weiterbildung sehen. Davon sind alle Bundesländer weit entfernt. Und die Dozent*innen? Die leisten weiter ihren wichtigen Bildungs- und Integrationbeitrag im Auftrag des Staates zu unverhältnismäßig schlechten Bedingungen. Dann Frohe Weihnachten!

Am Columbia College in Chicago unterrichten circa 1.200 part-time adjuncts, Lehrende ohne Anstellung, ähnlich wie die Lehrbeauftragten an deutschen Hochschulen. Am 22.11. hat eine von der 


In Leipzig verteilen Honorardozent*innen Rentenpunkte in der Innenstadt und machen so presse- und öffentlichkeitswirksam auf deren bevorstehende Altersarmut aufmerksam.
Mit dem Weltlehrertag der 
Weil sich die Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen nicht bewegte, traten JournalistInnen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) wiederholt in den Warnstreik. Im letzten Warnstreik legten nach Angaben des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) über 400 MitarbeiterInnen die Arbeit nieder. Nachrichtensendungen entfielen oder mussten durch Notpersonal gestemmt werden, beim Sender 1Live-Info solidarisierten sich die JournalistInnen und spielten zeitweise nur Musik ohne Moderationsbeiträge. Am 25. September vermeldete der DJV: In der fünften Verhandlungsrunde kam es endlich zum
Teil 1: Bürokratie