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© Frieda Zentin

Am 5. Oktober protestierten Honorarlehrkräfte in Berlin anlässlich des Weltlehrertags – dessen Motto: “Lehrkräfte wertschätzen, ihren Status verbessern!”

Gleichzeitig veröffentlicht das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte deren Stellungnahme zum Integrationsgesetz.

Der Blog der Sprachlehrbeauftragten berichten.

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© Carsten Koall

Der Freitag berichtet in einem Artikel über die Arbeit eines Lehrers im Integrationskurs an einer Berliner VHS verbunden mit dem Unterrichtsinhalt eines Kurses. Eine Darstellung, die die Absurdität dieser Realität gut widerspiegelt.

leipzig_heiratenDie Leipziger VHS DozentInnen machen mit einer satirischen Aktion auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam.

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© Francis Oghuma / pichamann.de

In der Sendung WISO des ZDF spechen eine verbeamtete und eine angestellte Lehrerin über ihre Gehälter und weisen damit auf die ungerechten Gehaltsunterschiede bei Lehrern hin.

Nein, das ist nicht gerecht. Warum müssen wir selbst beim Gehalt der angestellten Lehrerin von einem Luxusproblem sprechen? Weil wir auch von ihrem Gehalt nur träumen können, bei gleicher akademischer Ausbildung.

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© dpa

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet am 16. August 2016 über die finanzielle Situation der Kursträger und die ungleiche Vergütung für Lehrkräfte seit der Honorarerhöhung des BAMF.

Zwei Leserbriefe vom 3. September, ebenfalls in der NOZ, beleuchten diese Hintergründe noch einmal klar und deutlich.

Hannover Baden

Aktionsbündnis DaF Hannover

Das Aktionsbündnis DaF Hannover hat am Mittwoch, 17. August 2016 mit einem Sprung in den Mittellandkanal gegen die prekären Arbeitsverhältnisse der Sprachlehrkräfte protestiert. Unter anderem zu lesen beim Deutschlandradio.

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© kreidefresser

Das Handelsblatt berichtet am 17. August 2016 über die Situation der Träger und Lehrkräfte in Integrationskursen. “Letztlich geht es um die Frage, was der Gesellschaft diese Arbeit wert ist”.

David N. Koch

© David N. Koch

In der ver.di Mitgliederzeitung publik berichtet eine VHS Dozentin für Deutsch als Fremdsprache über ihre Arbeit und ihre Arbeitsbedingungen, und was diese für ihre kommende Rente bedeuten.

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© Javier Luna /javierluna.de

In ihrem Infoblatt Weiterbildung dokumentiert die GEW, wie die Beschäftigungsverhältnisse in diesem Sektor verteilt sind. Im Durchschnitt sind 57% der Beschäftigten Honorarlehrkräfte, bei Volkshochschulen beträgt der Anteil sogar 87%.

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© David N. Koch

Das Bundesministerium des Innern informiert über den Beschluss zur Honorarerhöhung.

Damit wäre das Einkommen eines Vollzeitdozenten nun endlich zumindest beim Mindestlohn in der Weiterbildung angekommen – nach oft jahrzehntelanger Arbeit unter prekären Verhältnissen.

Das BAMF hat in seinem letzten Trägerrundschreiben vom 12. Juli 2016 die Umsetzung veranlasst.

Die GEW Bayern informiert dazu mit einer ernüchternden Beispielrechnung.

Auch mehr bei Spiegel-Online vom 08. Juli 2016.
Und im General-Anzeiger Bonn vom 05. Juli 2016:
SPD fordert mehr Geld für Sprachkurse.