WTD2017_final_ENMit dem Weltlehrertag der UNESCO haben am 5. Oktober Lehrkräfte in Berlin und Köln daran erinnert, dass die Empfehlungen über den Status und die Arbeit der Lehrer der ILO und der UNESCO für sie nicht gelten: „Wir verdienen im besten Fall nur halb so viel wie angestellte Lehrer*innen an öffentlichen Schulen und haben keine oder nur eine geringe soziale Absicherung.“

Beitrag bei rbb24 ab Minute 2:45
Bericht aus der Kölnischen Rundschau

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David N. Koch

© David N. Koch

Die Sparvorschläge des Düsseldorfer Oberbürgermeisters sind eine Zumutung für Bildung und Weiterbildung. Die Begründung allerdings verschlägt einem die Sprache.
Lassen wir das so stehen? Nein!

Freie Lehrkräfte an der VHS Düsseldorf wehren sich in einem Offenen Brief gegen die Herabwürdigung ihrer Arbeit.
Die Rheinische Post dazu.
In den Pressemitteilung von GEW Düsseldorf und ver.di wird der Protest der VHS-Dozent*innen ausdrücklich unterstützt.
Ebenso protestiert die Bezirksschülervertretung, wie auch die Rheinische Post berichtet.

Was innerhalb des letzten Jahres in Düsseldorf passiert ist: Read More →

Warnstreik_WDR_220917Weil sich die Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen nicht bewegte, traten JournalistInnen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) wiederholt in den Warnstreik. Im letzten Warnstreik legten nach Angaben des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) über 400 MitarbeiterInnen die Arbeit nieder. Nachrichtensendungen entfielen oder mussten durch Notpersonal gestemmt werden, beim Sender 1Live-Info solidarisierten sich die JournalistInnen und spielten zeitweise nur Musik ohne Moderationsbeiträge. Am 25. September vermeldete der DJV: In der fünften Verhandlungsrunde kam es endlich zum Tarifabschluss. Demnach können sich WDR-JournalistInnen auf 2,0 bis 2,2 Prozent mehr Gehalt freuen – bzw. auf entsprechend höheres Honorar.

Denn die Warnstreiks und Tarifverhandlungen wurden von festen und freien MitarbeiterInnen gemeinsam durchgeführt und waren getragen von einer gemeinsamen Strategie. Read More →

Integrationskurs_4Teil 1: Bürokratie

In der dritten Änderung der Integrationskursverordnung sieht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vor, dass zum Kurs verpflichtete Teilnehmende nur noch in Ausnahmefällen ihren Kursträger wechseln können sollen. Als berechtigter Grund gilt etwa Umzug, veränderte Arbeitszeiten oder Änderungen in der Kinderbetreuung. Begründung: „Ein Kursträgerwechsel kann den Integrationsprozess verzögern“ (1).

Fragt sich nur: Ist das nicht gerade unser geringstes Problem?
Wir haben bei Menschen in der Praxis nachgefragt, was sie von der neuen Regelung halten. Heide (2) arbeitet in einer kommunalen Beratungsstelle und berichtet uns folgendes:

„Als ich diesen Satz las – Read More →

David N. KochDie Sendung Exakt vom MDR illustriert am Beispiel Leipzig sehr anschaulich die Schlechte Bezahlung für Honorarkräfte an vielen Volkshochschulen.

Die Zahlen sprechen für sich. Selbst die „besser“ bezahlten Lehrkräfte für Integrationskurse kommen am Ende nicht einmal auf den Mindestlohn.

Auch Spiegel Online berichtet.

kreidefresser_Pikto_MikrofonDie Heinrich Böll Stiftung veröffentlicht im August 2017
Reformvorschläge zu Integrationskursen.
Sinnvolle Vorschläge, jedoch kein Wort über die Arbeitsbedingungen.

Anmerkungen und Kritik:

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mal ehrlich 2017 swrIn der Sendung mal ehrlich … macht mich meine Rente arm? des SWR diskutieren Bürger*innen mit Politiker*innen über das Thema Rente. Auch eine Kollegin aus Mannheim meldet sich ab Minute 41 zu Wort.
Inhaltlich zusammengefasst findet man den Sachverhalt auf der Webseite von dafdaz-stuttgart.

Teppich10Deutschlandradio berichtet am 6. September über das Straßentheater des Aktionsbündnis DaF Hannover „Unter den Teppich gekehrt“:

Politiker aus Bund, Ländern und Kommunen schieben sich seit Jahren den schwarzen Peter gegenseitig zu: „Das ist leider nicht unser Ressort und unsere Aufgabe“.

Selbstverständliche Arbeitsbedingungen –
nicht für DaF-Lehrkräfte.

milliardenschulden-bei-krankenkassen_plusminusDie Sendung Plusminus der ARD beleuchtet das Problem der Beitragsschulden bei der Krankenkasse. Solo-Selbstständige und deren geringes Einkommen sind ein Faktor, allerdings nicht der ausschlaggebende. Vielmehr werden sie als die Leidtragenden festgestellt.

Bereits am 4. Juni 2016 berichtet der Kölner Stadtanzeiger über Beitragsverschuldung bei Krankenversicherten im Zusammenhang mit der Selbstständigkeit.

VGSD-Logo-ohne-Schrift-1000x963Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V. fordert in seiner Petition Faire Krankenversicherungs-Beiträge für Selbstständige. Die Petition soll nach der Bundestagswahl an das künftige Gesundheitsministerium übergeben werden.
Zur Petition