Die Freien DozentInnen Berlin haben einen Text entworfen, der als offener Brief ans BAMF gehen soll. Organisationen oder Einzelpersonen können den Brief noch bis 30. November 2018 unterzeichnen. Schreibt dafür an: freiedozentinnen@gmail.com

Wenn ihr auf der Vernetzungskarte eingetragen seid, erhaltet ihr am 12.11.2018 eine E-Mail mit einem Abstimmungslink.

Die Unterzeichnerliste wird im Dezember ans BAMF geschickt und auf kreidefresser.org veröffentlicht.

Lernen – aber wie?
Foto: wokandapix auf pixabay.com
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Das dritte Kreidefresserjahr nähert sich seinem Abschluss.

Kreidefresser wird im Februar 2019 drei Jahre alt. In den ersten 3 Jahren seines Bestehens durfte sich Kreidefresser über die finanzielle Unterstützung der GEW Bonn, GEW Köln und ver.di Berlin-Brandenburg freuen. An dieser Stelle vielen Dank dafür, dass ihr den Start der Plattform möglich gemacht habt!

Wir würden uns freuen, wenn Kreidefresser.org auch weitere drei Jahre besteht. Dafür suchen wir Sponsoren für die Jahre 2019, 2020 und 2021.

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Der Bundestag hat dem “Versichertenentlastungsgesetz” zugestimmt. Unter anderem werden damit die absurdesten Auswüchse der Mindestbeiträge für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenkasse zurückgedrängt.

Eigentlich beläuft sich der Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse für Selbstständige auf 14% des Gewinns (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil), zzgl. Zusatzbeitrag und ggf. Krankengeldbeitrag.
Die gesetzlichen Krankenkassen verbreiten auf ihren Webseiten auch gerne, es handele sich um ein “solidarisches System”, in dem die Beiträge zur Krankenkasse nach dem Einkommen berechnet werden.

Das stimmt aber nicht.

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aktualisiert am 17.10.2018

Während die Öffentlichkeit bei “Lehrer” meist an einen sicheren Job denkt, ist die Existenz von prekären Honorarlehrkräften beispielsweise an Volkshochschulen, Musikschulen oder Universitäten kaum bekannt. Anlässlich des Welttags der Lehrenden (05.10.2018) rief das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte zu einer Aktionswoche vom 05.10. – 12.10.2018 auf, um fächer-, institutionen- und gewerkschaftsübergreifend die prekäre Arbeit in der Bildung zu thematisieren.

Die Aktionen wurden von lokalen Initiativgruppen eigenständig organisiert, zum Teil zusammen mit Gewerkschaften. Das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte vernetzte die Gruppen, indem es Informationen, Materialien und Tipps zusammenführte.

Hier sind die Ergebnisse:
Fotogalerie und Presseschau Weltlehrertag 2018
Bilder aus Hannover 2018

Aktuell läuft eine Umfrage zur Auswertung der Aktionswoche:
www.surveymonkey.de/r/XRVJD8M

Die meisten freien Lehrkräfte wissen noch immer nicht, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsentgelt haben. Um dieses Wissen zu verbreiten, organisierte der Arbeitskreis Honorarkräfte der GEW Düsseldorf eine Veranstaltung zum Thema. Sie fand unter dem Titel „Urlaubsentgelt für Arbeitnehmerähnliche – ein Erfahrungsaustausch“ am 26.9.2018 im Gewerkschaftshaus in Düsseldorf statt. Es fand sich ein kleiner, aber sehr interessierter und engagierter Kreis von Kolleg*innen aus Düsseldorf und Umgebung ein. Hier ein Bericht von der Veranstaltung.

Einfach mal ausspannen. Ohne auf’s Konto zu schauen…
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Der Großteil des Unterrichts an Musikschulen wird über Honorarlehrkräfte organisiert. Nur einzelne kommunale Musikschulen setzen auf Angestellte. Vermutlich aus diesem Grund fiel die Ergebnisliste zum Schlagwort “Musikschule” auf der Bewerbungsplattform indeed.com im September 2018 eher mager aus. Ausgewertet werden konnten sieben Stellenangebote, die meisten davon in Süddeutschland (Download der Ausschreibungen als PDF).

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Isabel Meiser, ehemalige Leiterin der Musikschule St. Ingberg im Saarland, kritisierte am 23.08.2018 im Kulturausschuss der Stadt die Honorarverhältnisse an der Schule. Unter anderem fiel es Meiser schwer, für ein Honorar von 17,56 Euro pro Unterrichtsstunde Personal zu finden. Kein Wunder, denn von einem Selbstständigenhonorar müssen mindestens 50% abgezogen werden, zudem kommen Vor- und Nachbereitung zum reinen Unterricht hinzu. Meisers Bericht zeigt, dass sie diese Situation und die Auswirkungen auf das Personal klar erkannt hat.

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