stuttgart-stuehleDie Sendung betrifft des SWR zeigt im Beitrag „Harte Arbeit – schlechter Lohn. Wie Menschen abgehängt werden“ in wie vielen unterschiedlichen Bereichen unsozial und unfair bezahlt wird. Das System der Leiharbeit wird erklärt. Und es gibt das Beispiel einer solo-selbständigen Lehrkraft aus Stuttgart.

Die Zeit20141030_102504 stellt in einem Artikel die Honorarsituation von Lehrkräften in Kursen für Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache dar.

Qualifikation der Lehrkraft, Bedeutung der Arbeit für die Gesellschaft, Daueraufgabe – alles immernoch keine Gründe, um die Arbeit der Lehrkräfte angemessen zu vergüten. Sozial gerecht? Sicher nicht!

LeipzigDie Dozent*innen-Initiative der VHS Leipzig und ver.di starten eine Informationskampagne.

Göttingen_StreikDie Petition der Lehrbeauftragten Initiative Göttingen wartet auf Mitunterzeichner:

„Verbesserung des Status der Lehrbeauftragten der Universität Göttingen jetzt sofort!“

Aus der Solidaritätsadresse der Hamburger Lehrkräfte:
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Liebe KollegInnen vom Goethe-Institut,

ihr seid aufgebracht und demonstriert und ihr habt dabei unsere volle Solidarität, denn das, was das Goethe-Institut mit euch macht, ist ein Riesenskandal!!

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David N. KochWenigstens ehrlich: So zeigt sich, wie wenig Wert Politik auf Bildung und Integration legt. Obwohl es weiterhin Bedarf gibt, werden die Lehrer für Flüchtlingskinder in Thüringen nicht mehr weiter beschäftigt. Die Ostthüringer Zeitung berichtet..
Es gibt eine Petition an den Thüringer Landtag.

David N. Koch

© David N. Koch

Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 22. Februar über die ungleiche Bezahlung der Lehrkräfte an der VHS Düsseldorf.

DozentInnen der Düsseldorfer VHS demonstrieren anlässlich der Ratssitzung am 15. Dezember 2016. Die Rheinische Post berichtet.

Der Stadtverband der GEW Düsseldorf gibt eine Stellungnahme zum Haushaltsentwurf 2017 ab.

Eine beeindruckende Geste kommt von der BezirksschülerInnenvertretung Düsseldorf, die die VHS-Lehrkräfte in ihrer Forderung nach gleicher Bezahlung mit einem Solidaritätsbrief unterstützt.

Anlässlich des 6. Deutschen Weiterbildungstags am 29. September hatte der Arbeitskreis Honorarlehrkräfte der GEW-Düsseldorf bereits mit einem Info- und Proteststand auf die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte hingewiesen: „Dozent*in sein muss man sich leisten können – Altersarmut inklusive“

Eine Dozentin der VHS Düsseldorf schreibt zum inakzeptablen Ratsbeschluss:

„Es ist traurig, dass eine so traditionsreiche und wichtige Einrichtung wie die Volkshochschule von der Stadt kaputtgespart wird. Schon jetzt wandern langjährig mit der VHS verbundene Dozentinnen und Dozenten ab, denn die Aussicht, dass das Honorar innerhalb der kommenden vier Jahre um jeweils einen Euro pro Jahr erhöht werden soll, so dass wir im Jahr 2020 dann wahrhaftig bei 25,-  pro Unterrichtsstunde angelangt sein werden, ist der blanke Hohn.
In Köln dagegen ist für 2017 eine Honorarerhöhung auf 35,- € beschlossen worden – für alle Dozentinnen und Dozenten im Bereich Deutsch als Fremdsprache und für all diejenigen Lehrkräfte, die in anderen Bereichen als arbeitnehmerähnlich Beschäftigte tätig sind. So geht es also auch!“

Buecher_Death_to_stock_weekend_workIm Bundestag gab es am 17. Februar eine Debatte über Solo-Selbständige, in der die unterschiedlichen Konzepte der Parteien zur sozialen Absicherung zum Ausdruck kommen. Zur Debatte

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte bereits den Forschungsbericht Solo-Selbständige in Deutschland – Strukturen und Erwerbsverläufe.

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Die DRV prüft derzeit, ob die freiberuflichen Lehrkräfte für Deutschkurse am Goethe-Institut scheinselbstständig beschäftigt sind. Pressemitteilung

Im Forum des Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte sind die Ereignisse, Proteste und Medienberichte festgehalten in einer PRESSESCHAU.

Christian Füller im FREITAG: „Goethe steht nun nicht mehr nur für Faust, sondern auch für andere Tragödien: Lohndrückerei und möglicherweise sogar Sozialbetrug. … [Lehmann] entlässt zwei Drittel seiner Lehrkräfte ins soziale Nichts. … Das soziale Unrecht, das hier begangen wird, geschieht in Kenntnis etwa von zwei Ministerialdirigenten aus dem Finanz- und dem Außenministerium. Spitzenbeamte des besten Sozialstaates der Welt schauen also zu, wie Hunderte De-facto-Vollzeitkräfte über Jahre ohne Lohnfortzahlung und bezahlten Urlaub arbeiten müssen.“

 

Pressemitteilungen gibt es von der GEW, von FaDaF und vom
Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte.

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© kn-online.de

An der VHS Kiel wird ab März 2017 für alle DaZ-DozentInnen ein Honorar von 35 € gezahlt. Ein Erfolg, der durch den engagierten Einsatz der Lehrkräfte möglich wurde. Die Kieler Nachrichten berichten.

Am 21. Oktober 2016 war bereits die unterschiedliche Bezahlung in verschiedenen Deutschkursen an der Kieler VHS Thema: Gleiche Arbeit – unterschiedlicher Lohn