Gewerkschaften und Verbände

FADAF

Der Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist die Interessenvertretung für Lernende, Lehrende und Institutionen.

 

GEWERKSCHAFTEN

Die GEW begleitet die Lehrkräfte insbesondere aus den Integrationskursen seit vielen Jahren sowohl bundesweit als auch regional. In Berlin engagiert sich insbesondere ver.di für die Lehrkräfte der dortigen Volkshochschulen.

Schon 2012 erarbeitete der GEW-Bundesvorstand gemeinsam mit den Lehrkräften des DaZ-Netzwerks ein Schwarzbuch 2 zur Arbeit in Integrationskursen. Es gibt außerdem den Ratgeber Richtig selbständig? vom November 2015.

Mehrfach fanden in Berlin unter Federführung der GEW Veranstaltungen und Diskussionen mit Vertretern des Innenministeriums, des BAMF und verschiedener Trägerverbände statt. Außerdem wurde den Lehrkräften eine Teilnahme an internen Fachgesprächen der Bundestagsfraktionen ermöglicht.

Gemeinsam mit dem DVV (Deutscher Volkshochschul-Verband) und dem BBB (Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V.) formulierte die GEW ein Positionspapier zum zehnjährigen Bestehen der Integrationskurse und bemängelt auch in diversen Pressemitteilungen die unverändert prekären Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt auf Betreiben der GEW die Forderungen nach einer finanziellen Aufwertung der Arbeit in Sprachkursen.

Eine nachhaltige Vertretung der Lehrkräfte in der Weiterbildung kann die Gewerkschaft nur dann leisten, wenn möglichst viele freiberuflich tätige Lehrkräfte organisiert sind. Bei geringem Einkommen wird lediglich ein Mindestbeitrag von ca. 10 € monatlich erhoben, der steuerlich absetzbar ist. Mitglieder erhalten Unterstützung bei Demonstrationen und Aktionen, Beistand in Verhandlungen mit Politikern, es gibt u.a. eine Berufshaftpflichtversicherung und nicht zuletzt Rechtsberatung und Rechtsschutz.

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