WAS ANDERE SAGEN

kreidefresser_Pikto_Mikrofon

Auch die Medien sind bundesweit auf die Missstände und Aktionen von freien Lehrkräften aufmerksam geworden. Eine Auswahl des medialen Echos:

  • neues deutschland über das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte und Kreidefresser – 8. Juli 2017
  • plusminus (ARD) über Solo-Selbständige: „Selbständig in die Armut – 3. Mai 2017
  • betrifft (SWR) über „Harte Arbeit – schlechter Lohn“ mit einer Lehrkraft aus Stuttgart – 12. April 2017
  • Die Zeit über die Honorarsituation mit Beispielen
    aus Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig – 23. März 2017
  • Westdeutsche Zeitung über die ungleiche Bezahlung in Düsseldorf – 22. Februar 2017
  • Kieler Nachrichten über die Verhandlungen und Erfolge der Lehrkräfte in Kiel – 7. Februar 2017
  • Campus & Karriere vom Deutschlandfunk mit einer Radiosendung zum Thema DaF/DaZ mit Kolleg*innen aus dem Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte – 7. Januar 2017

Medienbeiträge aus den Jahren 2015 und 2016

  • Der Freitag über die Arbeit im Integrationskurs an der Berliner VHS – 25. September 2016
  • Handelsblatt über die Situation der Träger und Lehrkräfte – 17. August 2016
  • Über die Honorarerhöhung in Integrationskursen u.a. bei Spiegel Online – 8. Juli 2016
  • Arte Journal über die prekäre Arbeitssituation in Integrationskursen – 6. Juli 2016
  • FAZ über den Lehrerberuf Deutsch als Fremdsprache – 25. Juni 2016
  • Die Zeit über die Situation der Freiberufler am Beispiel der Medienberufe – 17. Juni 2016
  • TAZ über die Einkommensverhältnisse von DaF-Lehrkräften – 9. Juni 2016
  • WDR über Programmierten Abstieg – 5. Juni 2016
  • Die Welt über die Anforderungen an den Beruf des DaF/DaZ-Lehrers – 30. Mai 2016
  • Kritik am Integrationsgesetz in der SZ und in der Zeit und in der Stuttgarter Zeitung– Mai 2016
  • Kontrovers über Integration und Arbeitsbedingungen am Beispiel München mit einem Kommentar des Innenministers – 11. Mai 2016
  • Der Freitag mit einem Beitrag über den Wert von Arbeit am Menschen – 28. April 2016
  • Deutschlandradio über Integrationskurse für Flüchtlinge – 20. April 2016
  • Die Badische Zeitung über Protest und die Forderungen der DozentInnen aus Offenburg – 23. März 2016
  • GEW Hamburg: Engagement zahlt sich aus. Nach längeren Auseinandersetzungen endlich Urlaubsentgelt.
  • Panorama über Existenzprobleme von Lehrkräften in Hannover – 23. Februar 2016
  • 3SAT über die Arbeitssituation in Bonn – 17. Februar 2016
  • Die Süddeutsche über die Bezahlung in Integrationskursen in Wiesbaden – 15. Februar 2016
  • Die Kölnische Rundschau über das Einkommen einer Dozentin an der VHS Köln – 10. November 2015

 

 

  • Francis Oghuma_Pichamann (268)

    © Francis Oghuma / pichamann

     

    FADAF

    Der Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist die Interessenvertretung für Lernende, Lehrende und Institutionen.

     


    Gewerkschaften und Verbände

    Die GEW begleitet die Lehrkräfte insbesondere aus den Integrationskursen seit vielen Jahren sowohl bundesweit als auch regional. In Berlin engagiert sich insbesondere ver.di für die Lehrkräfte der dortigen Volkshochschulen.

    Schon 2012 erarbeitete der GEW-Bundesvorstand gemeinsam mit den Lehrkräften des DaZ-Netzwerks ein Schwarzbuch 2 zur Arbeit in Integrationskursen. Es gibt außerdem den Ratgeber Richtig selbständig? vom November 2015.

    Mehrfach fanden in Berlin unter Federführung der GEW Veranstaltungen und Diskussionen mit Vertretern des Innenministeriums, des BAMF und verschiedener Trägerverbände statt. Außerdem wurde den Lehrkräften eine Teilnahme an internen Fachgesprächen der Bundestagsfraktionen ermöglicht.

    Gemeinsam mit dem DVV (Deutscher Volkshochschul-Verband) und dem BBB (Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V.) formulierte die GEW ein Positionspapier zum zehnjährigen Bestehen der Integrationskurse und bemängelt auch in diversen Pressemitteilungen die unverändert prekären Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte.

    Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt auf Betreiben der GEW die Forderungen nach einer finanziellen Aufwertung der Arbeit in Sprachkursen.

    Eine nachhaltige Vertretung der Lehrkräfte in der Weiterbildung kann die Gewerkschaft nur dann leisten, wenn möglichst viele freiberuflich tätige Lehrkräfte organisiert sind. Bei geringem Einkommen wird lediglich ein Mindestbeitrag von ca. 10 € monatlich erhoben, der steuerlich absetzbar ist. Mitglieder erhalten Unterstützung bei Demonstrationen und Aktionen, Beistand in Verhandlungen mit Politikern, es gibt u.a. eine Berufshaftpflichtversicherung und nicht zuletzt Rechtsberatung und Rechtsschutz.