NetzwerkSiebzehn Lehrkräfte aus sieben Organisationen und fünf Fächern kamen beim politischen Vernetzungstreffen am 23.06.2018 im GEW-Haus in Stuttgart zusammen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in Baden-Württemberg als Freiberufler in der Bildung arbeiten – und dass sie sich in verschiedener Form für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen.

Anwesend waren Aktive aus den Organisationen/Gremien

  • Landesfachgruppe Hochschule, GEW Baden-Württemberg
  • Landesarbeitskreis DaF, GEW Baden-Württemberg
  • Selbstständige in ver.di, Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald
  • Deutsche Orchester-Vereinigung (DOV)
  • Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (BKLM)
  • Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte
  • DaF-DozentInnen-Initiative Stuttgart

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Petition_RH-MusikschuleWie man in kurzer Zeit eine Gruppe von freien, einzelkämpfenden Lehrkräften zu einem Kollegium macht, das seine Forderungen klar zum Ausdruck bringt und die Verantwortlichen in ihre politische Verantwortung nimmt, zeigen die Honorarkräfte der Rheinischen Musikschule Köln mit ihrer Petition.

Prekäre Beschäftigung – auch im kulturellen Bildungsbereich der Stadt – sollte nicht länger hingenommen werden als sei sie eine unvermeidbare Naturkatastrophe, auf die niemand Einfluss hat.

Soweit im Westen. Und im Osten:

Bei RBB Kulturradio wurde am 31. Januar in einer Radiosendung zum Thema „Wie geht es den Berliner und Brandenburger Musikschulen?“ diskutiert.
Na, wie wohl?!?

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© André Kempner

Die Leipziger Dozent*innen treten gewohnt satirisch und sichtbar auf, um auf ihre seit Jahrzehnten schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
Sie wissen: Wir müssen reden.
Die Leipziger Volkszeitung berichtet.
Auch Bildung, Wissenschaft und Forschung von ver.di.

In allen Medien, aktuell in der Sendung FAKT, wird es seit einigen Jahren immer wieder dargestellt, diverse Dozent*innen-Initiativen aus ganz Deutschland stehen mit den zuständigen Politikern im Gespräch. Für die Weiterbildung steht aber immernoch kein Geld zur Verfügung. Gewerkschaften und Deutscher Volkshochschul-Verband weisen beide darauf hin, dass die Erwachsenenbildung deutlich zu kurz kommt. Lediglich EINEN Prozent des Bildungsetats möchten sie gerne in der Weiterbildung sehen. Davon sind alle Bundesländer weit entfernt. Und die Dozent*innen? Die leisten weiter ihren wichtigen Bildungs- und Integrationbeitrag im Auftrag des Staates zu unverhältnismäßig schlechten Bedingungen. Dann Frohe Weihnachten!

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Freitag, der 17.11.2017 war ein „schwarzer Freitag“ am Goethe-Institut: Um ihren Unmut gegen die geplanten Verschlechterungen am Goethe-Institut auszudrücken, kamen zahlreiche MitarbeiterInnen schwarz gekleidet zur Arbeit. Beteiligt hatten sich die Goethe-Institute in Berlin, München, Mannheim, Düsseldorf, Schwäbisch-Hall und Frankfurt. Ralf Pauli beschreibt in der taz, woran sich der Ärger konkret entzündet.

WTD2017_final_ENMit dem Weltlehrertag der UNESCO haben am 5. Oktober Lehrkräfte in Berlin und Köln daran erinnert, dass die Empfehlungen über den Status und die Arbeit der Lehrer der ILO und der UNESCO für sie nicht gelten: „Wir verdienen im besten Fall nur halb so viel wie angestellte Lehrer*innen an öffentlichen Schulen und haben keine oder nur eine geringe soziale Absicherung.“

Bericht aus der Kölnischen Rundschau

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