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© Annette Etges / annetteetges.com

Das Thema der Sendung „Campus & Karriere“ des Deutschlandfunks vom 7. Januar 2017 ist Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit Beispielen und Gesprächspartnern des Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte.

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© Javier Luna / javierluna.de

UPDATE: Der Rat der Stadt Köln verabschiedet mit dem Ratsbeschluss vom 20.12.2016 die Anpassung der Honorare im DaF-Bereich und aller anderer arbeitnehmerähnlich Beschäftigten der VHS Köln auf 35,- ab 2017!

Keine Diskussion kommt ohne die Betonung der Bedeutsamkeit von Bildung und Integration aus. Als Fundament, auf dem alle Anstrengungen hierfür beruhen, wird stets herausgestellt, wie alles entscheidend das Erlernen der deutschen Sprache sei. Dennoch scheint den Entscheidungsträgern nicht bewusst zu sein, dass jene professionellen Wissensvermittler sich ihrem Auftraggeber nicht mehr zur Verfügung stellen werden (Artikel im KSTA), wenn der Nettoverdienst einer arbeitnehmerähnlich beschäftigten VHS-Honorarlehrkraft gerade einmal 1200,- im Monat beträgt.

35,- Honorar, die nun in den BAMF-finanzierten Integrationskursen gezahlt werden, entsprechen noch nicht einmal dem Mindestlohn in der Weiterbildung und sind immer noch ohne soziale Absicherung, ohne Fortzahlung bei Krankheit oder Ferien und ohne Beteiligung des Auftraggebers Stadt Köln an den Kosten für Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung. Die Kurse für Deutsch als Fremdsprache werden momentan mit 23,- honoriert; die der Dozenten für alle anderen Sprachen im Übrigen momentan mit gerade einmal etwas mehr als 18,-.

Die DaF/DaZ-Lehrkräfte der VHS Köln fordern dazu auf (Artikel in K. Rundschau), ihre inakzeptable Honorarsituation nicht auf eine universell einsetzbare Frage nach verfügbaren Finanzressourcen zu verkürzen, sondern als Frage nach vorhandener Wertschätzung und Verantwortung ihrer Arbeit gegenüber zu verstehen: Wie kann es sein, dass ausgerechnet die Fachkräfte, die diese Aufgabe im Auftrag der Stadt übernehmen, zu prekären Bedingungen beschäftigt werden?

Was die Lehrkräfte davon halten: Read More →

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DaF-Lehrkräfte und Lehrer an staatlichen Schulen kooperieren in Stuttgart

Vier Sitzgelegenheiten von äußerst unterschiedlichem Komfort stehen in der Fußgängerzone: ein gepolsterter Stuhl, ein normaler Stuhl, ein Hocker – und ein umgedrehter Getränkekasten. Doch bei der großen Lehrer-Lotterie haben nur wenige Passanten das Glück, den Platz in der „ersten Klasse“ des Lehrerdaseins (Beamte) zu gewinnen. Viele müssen auch mit der zweiten (Angestellte) oder dritten Klasse (befristete Verträge) vorlieb nehmen, und manche geraten als Honorarlehrkraft auf den Getränkekasten – vierte Klasse. Die Botschaft ist klar: „Gleiche Arbeit wird ungleich bezahlt.“

Bericht und Fotos

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© Berliner VHS-Doz.

Es ist ein Wunder geschehen. Die Berliner VHS-Dozent*innen haben es in den rot-rot-grünen Berliner Koalitionsvertrag geschafft!

Widerstand lohnt sich! Hoffnung nicht aufgeben!

*Gute Arbeit bei Musik- und Volkshochschulen*
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© DaF/DaZ-Lehrkräfte

Mitglieder des Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte besuchen die Frankfurter Buchmesse und informieren über die aktuelle Arbeitssituation im Bereich Deutsch als Zweitsprache.

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© Frieda Zentin

Am 5. Oktober protestierten Honorarlehrkräfte in Berlin anlässlich des Weltlehrertags – dessen Motto: „Lehrkräfte wertschätzen, ihren Status verbessern!“

Gleichzeitig veröffentlicht das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte deren Stellungnahme zum Integrationsgesetz.

Der Blog der Sprachlehrbeauftragten berichten.

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© Carsten Koall

Der Freitag berichtet in einem Artikel über die Arbeit eines Lehrers im Integrationskurs an einer Berliner VHS verbunden mit dem Unterrichtsinhalt eines Kurses. Eine Darstellung, die die Absurdität dieser Realität gut widerspiegelt.

leipzig_heiratenDie Leipziger VHS DozentInnen machen mit einer satirischen Aktion auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam.

Finden Sie einen niveauvollen Partner beim großen Heiratsmarkt im Rathaus!

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© Francis Oghuma / pichamann.de

In der Sendung WISO des ZDF spechen eine verbeamtete und eine angestellte Lehrerin über ihre Gehälter und weisen damit auf die ungerechten Gehaltsunterschiede bei Lehrern hin.

Nein, das ist nicht gerecht. Warum müssen wir selbst beim Gehalt der angestellten Lehrerin von einem Luxusproblem sprechen? Weil wir auch von ihrem Gehalt nur träumen können, bei gleicher akademischer Ausbildung.

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© dpa

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet am 16. August 2016 über die finanzielle Situation der Kursträger und die ungleiche Vergütung für Lehrkräfte seit der Honorarerhöhung des BAMF.

Zwei Leserbriefe vom 3. September, ebenfalls in der NOZ, beleuchten diese Hintergründe noch einmal klar und deutlich.